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Tomatenpflanzen im eigenen Garten selbst anbauen - Aussaat, Pflanzenpflege, Ernte

 
Sie planen, im eigenen Garten Tomaten anzupflanzen? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen der Tomatenzucht - von der Aussaat über die Pflege der Tomatenpflanzen während des Wachstums bis zur Ernte. Deshalb lohnt es sich, die Grundlagen des Tomatenanbaus ein wenig zu beleuchten. Denn die meisten Tomatensorten sind sehr empfindlich, wenn es um äußere Einflüsse wie Bodenqualität oder Wetter geht. Probleme wie Braunfäule, geplatzte oder unreife Früchte sind häufig die Folgen von suboptimalen Umgebungsfaktoren der Pflanze. Doch mit ein paar wenigen Infos wird es mit Sicherheit auch Ihnen gelingen, Tomaten erfolgreich selbst anzupflanzen!
 
 

Was sollte bei der Tomatenzucht unbedingt vermieden werden?

Für gedeihende Tomatenpflanzen ist es wichtig, ein paar Bedingungen zu erfüllen. Konkret bedeutet das beim Anbau von Tomaten:
  • Zugluft vermeiden
Tomatenpflanzen haben vergleichsweise dünne Stängel, die leicht einknicken. Bei heftigem Wind oder bei Böen steigt die Gefahr stark, dass die Pflanzen durch ihr natürlicherweise instabiles Wachstum umfallen oder in sich zusammenfallen. Ein Schutz vor Zugluft soll hier vorbeugen.
  • Keine Feuchtigkeit oder Nässe von oben
Wird dieser Punkt nicht eingehalten, droht den Tomaten der Befall mit Braunfäule. Wenn nicht genug Acht gegeben wird, kann durch diesen Schimmel die gesamte Ernte unbrauchbar werden. Es ist also dafür zu sorgen, dass die Tomatenpflanzen nach oben hin gegen Regen oder Hagel geschützt ist. Eine gute Möglichkeit, ist der Anbau in einem Tomatenhaus.
  • Kein Frost
Die Tomatenpflanzen sollten erst dann im Freien eingesetzt werden, wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass noch Frost auftritt. Es wird also nicht empfohlen, vor Ende März auszusäen.
  • Nicht zu eng aneinander setzen
Tomaten brauchen ausreichend Platz, um gesund wachsen und Früchte ausbilden zu können. Werden die Pflanzen zu nahe aneinander in die Erde gesetzt, können die Pflanzenteile nicht gleichmäßig belüftet werden. Die Blätter der Tomatenpflanzen dürfen sich zwar ruhig berühren. Wenn der Bestand aber zu dicht ineinanderwächst, halten sich Wärme und Feuchtigkeit wesentlich länger an den Pflanzen. Und dadurch steigt wiederum das Riskio von Schimmelbefall und anderen Pflanzenkrankheiten. Als Daumenregel gilt: 2,5 Pflanzen/m².
 
 
Die optimalen Bedingungen für den Tomatenanbau
 
Auch wenn es auf den ersten Blick abschrecken scheinen kann - die Frage nach den optimalen Bedingungen ist für Tomatenpflanzen zum Glück auch in wenigen Punkten beantwortet: 
  • Bewässerung "von unten"
Um zu vermeiden, dass die Tomatenpflanzen anfällig für Schimmel werden, sollte direkt die Erde bewässert werden, anstatt mit der Gießkanne oder einem Schlauch von oben. Unkompliziert geht das mit einem System zur Oberflächenbewässerung.
  • Luftzirkulation sichern 
Wie bereits im oberen Abschnitt erklärt, brauchen die Pflanzen ausreichend Raum um nicht unnötigem Risiko für Schimmel oder Fäule ausgesetzt zu sein. Aber achten Sie trotzdem immer darauf, dass die Tomaten nicht im Luftzug stehen.
  • Die richtige Erde
Die Nährstoffzusammensetzung im Boden ist essentiell für das Gedeihen Ihrer Tomaten. Je nachdem, in welchem Entwicklungsstadium die Pflanzen sich gerade befinden, sind die Anforderungen gute Erde unterschiedlich. Während früh in ihrer Entwicklung die übermäßige Verfügbarkeit von Nährstoffen noch eher hinderlich ist, steigt der Bedarf der Tomatenpflanzen bis zum Zeitpunkt der Ernte kontinuierlich an.
  • Dünger
Durch die Zugabe von Dünger kann der Nährstoffgehalt des Bodens aufgebessert werden. Viele Hobbygärtner raten davon ab, Tomaten zu düngen, bevor sie zu blühen begonnen haben. Aber natürlich hängt der Einsatz von Düngemitteln davon ab, wie der Ausgangszustand der Erde ist.
  • Ausgeizen/Pikieren

Beim Ausgeizen geht es darum, Seitentriebe von der Tomatenpflanze zu entfernen. Das verhindert, dass die Tomaten zu buschig wachsen und so ein Platzproblem entstehen kann. Ein weiterer Pluspunkt des Ausgeizens: Das Entfernen kümmerlicher oder weniger starker Seitentriebe sorgt dafür, dass die Pflanze Ihre Energie in die Entwicklung von großen Früchten an den starken Trieben stecken kann.

 

Tomatenpflanzen und ihre Bedürfnisse - eine Zusammenfassung

Sie werden sehen: Wenn es Ihnen gelingt, Ihre Tomatenpflanzen erfolgreich gegen schädliche Einwirkungen von außen zu schützen und zugleich die Bedingungen zu schaffen, welche die Tomaten lieben, dann werden Ihre Pflanzen wuchern. So kommen Sie Jahr für Jahr zu einer ertragreichen Ernte köstlicher Tomaten aus dem eigenen Garten! Für ein optimales Ergebnis können wir empfehlen, Tomatenpflanzen in einem Tomatenhaus einzusetzen. Diese bieten eine Reihe von Vorteilen beim Tomatenanbau: Sie schützen vor Wind, Nässe und Hagel. Zusätzlich weisen Tomatenhäuser in der Regel einen wärmegedämten Unterbau auf. Dadurch herrscht hier früher als im Gartenboden ein Klima, das die Entwicklung der Tomatenpflanzen fördert.

 

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